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Suchmaschinen-Optimierung Schritt für Schritt: Praxis-Tipps (nicht nur) für Einsteiger

Suchmaschinenoptimierung - Linkaufbau betreiben für gute Platzierungen bei Google / eingehende Links sammeln:

neu Aktualisierung: Seit Juli 2012 geht Google verschärft gegen Websites vor, die im Verdacht stehen, Links gekauft oder getauscht oder auf andere Weise durch eingehende "unnatürliche Links" gegen die Google-Richtlinien verstoßen zu haben. Beachten Sie hierzu die beiden Abschnitte Linkaufbau 7: keine Links kaufen, um bei Google Vorteile zu erzielen und neu "Unnatürliche Links"? Von Google den "blauen Brief" erhalten? auf dieser Seite unten.


Links sind für Suchmaschinen Maßstab für die Bewertung der verlinkten Zielseiten hinsichtlich Linkpopularität, Zuordnung zu Suchbegriffen und (bei Google) Pagerank. Betreiben Sie also Linkaufbau und sorgen Sie dafür, daß ...
  • Ihre Website auf möglichst vielen anderen Netzauftritten technisch richtig verlinkt wird,

  • bei den Links Ihre Suchbegriffe als Linktexte verwendet werden,

  • Sie möglichst viele eingehende Links erhalten.
Wenn Ihre Suchbegriffe kaum umkämpft sind, reichen oft schon einige wenige eingehende Links, um Ihre Platzierung in den Google-Trefferlisten entscheidend zu verbessern (vorausgesetzt, die Links sind technisch einwandfrei und enthalten Ihre Suchbegriffe). Bei heftig umkämpften Suchbegriffen wie etwa "Immobilien", "Wellness" oder "Handy" ... müssen Sie hingegen oft jahrelang Linkaufbau betreiben, um in den Google-Trefferlisten Ihre Platzierung allmählich zu verbessern.

Bedenken Sie auch, daß es nicht damit getan ist, eine bestimmte Platzierung zu erreichen. Viel schwieriger ist es, eine einmal erreichte Platzierung auf Dauer zu halten, denn die "Konkurrenz" schläft nur selten.

Suchbegriffe als Linktexte verwenden:

Sofern Sie darauf Einfluß haben, achten Sie darauf, daß Ihre Website mit HTML-Textlinks verlinkt wird, und daß Ihre Suchbegriffe aus der on page Optimierung (Titel / title-tag, Überschriften / h-tags, Text) auch als Linktexte eingesetzt werden. Um beim eingangs gewählten Beispiel des Nürnberger Sanitärfachbetriebs Schmidt und Maier zu bleiben: Wenn Sie Ihre Startseite für die Suchbegriffe "Sanitär Nürnberg" optimiert haben, sollte Ihre Website in eingehenden Links auch mit dem Linktext "Sanitär Nürnberg" verlinkt werden.

Wenn Ihr Netzauftritt stattdessen mit den Link-Texten "mehr ..." oder "weitere Informationen finden Sie hier" oder auch nur "Website" verlinkt wird, sind diese Links hinsichtlich der Platzierung Ihrer Seite in den Trefferlisten der Suchmaschinen wertlos (PR wird, soweit vorhanden, natürlich trotzdem anteilig "vererbt").

Vielfach wird auch einfach der Domain-Name als Linktext eingesetzt: Wenn Sie (entgegen meinem Rat) als Domainnamen schmidt-maier.de gewählt haben, haben Sie Pech gehabt. Wenn Sie sich aber für sanitaer-nuernberg.de entschieden haben, sind Sie fein raus, denn dann sind Ihre beiden Suchbegriffe im Linktext enthalten.

Wie lang darf ein Linktext sein? Ein fleißiger Kollege hat das mal bei Google getestet und ermittelt, daß bei einem Linktext bis zu acht Wörtern die Zielseite noch mit dem letzten dieser acht Wörter gefunden wird. Längere Linktexte sind demnach "zwecklos".

auch Unterseiten verlinken - "deep links":

Wenn Sie, wie unter Suchbegriffe / keywords auf Seiten aufteilen beschrieben, zusätzliche Suchbegriffe festgelegt haben (etwa "Badsanierung", "Edelstahlrohre", "Duschkabinen" und "Einhebelmischer") und hierfür die Unterseiten badsanierung.html, edelstahlrohre.html, duschkabinen.html und einhebelmischer.html angelegt haben, können Sie zusätzlich zu Ihrer Domain auch diese Unterseiten verlinken lassen, also etwa die Seite edelstahlrohre.html mit dem Linktext "Edelstahlrohre Nürnberg".

Eine solche Verlinkung von Unterseiten nennt man "deep link".

suchmaschinen-technisch am wertvollsten: Links von themenbezogenen Seiten:

Links von Netzauftritten, die das gleiche Thema wie Ihre Website haben, sind am wertvollsten. Um im gewählten Beispiel zu bleiben: Für die Website des Nürnberger Sanitärfachbetriebs sind Links, die auf einer anderen "Sanitär"-Website ausgebracht sind, hinsichtlich der Platzierung bei Google & Co nützlicher als Links von der Website eines Sexshops oder einer Musikkapelle.

Aber was spricht dagegen, daß die Nürnberger Sanitärfirma Schmidt und Maier unter dem Stichwort "Wir arbeiten zusammen mit ..." auf die Netzauftritte der Stralsunder Sanitärfirma und des Betriebs in Wanne-Eickel linkt, die Stralsunder Sanitärfirma auf die Netzauftritte der Nürnberger Sanitärfirma und des Betriebs in Wanne-Eickel, und der Betrieb in Wanne-Eickel auf die Websites der Nürnberger und der Stralsunder ...

Bei Rechtsanwälten mit unterschiedlichen Fachgebieten wäre Linktausch sogar bei gleichem örtlichen Einzugsgebiet möglich: Warum sollte ein Erlanger Fachanwalt für Familienrecht keinen Linktausch mit einem Erlanger Fachanwalt für Verwaltungsrecht betreiben?

sind "reziproke" (gegenseitige) Links gefährlich?

Oftmals wurde in SEO-Kreisen behauptet, "reziproke" (gegenseitige) Links (A linkt zu B, und B linkt zu A) wären gefährlich und würden von Google nicht anerkannt oder gar bestraft. Als Ausweg wird dann eine Dreieck-Verlinkung angepriesen: A linkt zu B, und B linkt von seiner zweiten Website C zu A.

Aus unserer Erfahrung können wir feststellen: gegenseitige Verlinkung ist dann nicht schädlich, wenn die beiden Websites das gleiche Thema haben, und wenn beide Linkziele den Besuchern zu diesem Thema weitergehende Informationen bieten. Letztlich wäre der Verdacht einer bewußten Manipulation bei einer Dreieck-Verlinkung auch viel naheliegender.

Gefährlich werden könnte jedoch eine (besonders eine reziproke) Verlinkung mit Sites, die sonst auch Links verkaufen oder kaufen, und die gegenseitige Verlinkung mit "backlinkpflichtigen" Webkatalogen: Finger weg von solchen Katalogen!

Platzierung des Links: am besten in den Inhalt eingebettet, mitten im Text:

Auch die Platzierung der Links scheint eine immer größere Bedeutung zu bekommen. Am besten für die verlinkte Website ist eine Verlinkung als einzelner Link mitten im Fließtext der linkenden Seite.

Weniger geeignete Stellen für externe Links sind etwa Fußleisten ("footer"), Randleisten oder besondere Unterseiten, die nur Links enthalten. Hinsichtlich der PR-Vererbung ist dies leicht nachzuvollziehen: Wenn sich in einer Fuß- oder Randleiste 20 oder 30 externe Links tummeln, oder in einer besonderen Unterseite ("Links") mehr als 100 Links versammelt sind, wird der zu vererbende PR (soweit vorhanden) eben in 20 oder 30 oder 100 Portionen aufgeteilt.

Aber auch bei der Bewertung der verlinkten Zielseiten hinsichtlich Linkpopularität und Zuordnung zu Suchbegriffen scheint sich die Platzierung des Links, verbunden mit der Anzahl der ausgehenden Links der Seite, zunehmend auszuwirken: Suchmaschinen bevorzugen genauso wie menschliche Besucher hochwertige Einzellinks im Text anstelle von Link-"Friedhöfen".

Am Rande sei noch erwähnt, daß Google zumindest zeitweise einen Filter gesetzt haben soll, der Links in Dateien, in deren Namen die Zeichenketten link, links, partner oder guestbook vorkamen, bei der PR-Vererbung und der Ermittlung der Linkpopularität ausschloß. Verlassen Sie sich also nicht einseitig auf die Verlinkung Ihrer Website im Gästebüchern zwinker .

Links zu Ihrer Website: "geschenkter Gaul" oder "trojanisches Pferd":

"Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul": Wenn Ihre Website von themenfremden Seiten verlinkt wird, oder wenn die Link-Texte in HTML-Textlinks nicht Ihre Suchbegriffe enthalten, oder wenn Sie in Fußleisten, über Grafik-Links, Flash-Objekte, Java-Applets und dergleichen verlinkt werden, haben Sie keinen Grund zu klagen, solange für den gesetzten Link von Ihnen keine Gegenleistung verlangt wird, etwa in Form eines Backlinks.

Den "geschenkten Gaul" sollten Sie nur dann ablehnen, wenn er ein "trojanisches Pferd" ist: Bei einer "zeitweiligen" Weiterleitung (Status-Code 302) und nicht gesperrtem Weiterleitungs-Skript sollten Sie den Webmaster höflich, aber bestimmt auffordern, den "Link" zu Ihnen zu entfernen.

Zur Rechtslage: Niemand muß den anderen fragen, wenn er den anderen verlinkt. Aber wenn der andere wünscht, daß der Link gelöscht wird, muß der Link entfernt werden.

Linkaufbau 1: Website bei Webkatalogen anmelden:

Webmaster neu erstellter Websites stehen immer vor der Frage: Wo kriege ich die ersten Links her, denn ohne eingehende Links wird kein Netzauftritt von Google und anderen Suchmaschinen erfaßt. Hier bieten sich Webkataloge und Webverzeichnisse an, bei denen man seine Website durch Eingaben über ein Formular anmelden kann. Weitere Einzelheiten finden Sie im übernächsten Abschnitt Neue Website bei Webkatalogen anmelden.

Linkaufbau 2: Linkpartner finden: wie geht das?

Wenn Sie auf Ihrer Website zu Ihrem Thema hochwertigen und einzigartigen Inhalt anbieten, werden andere themenbezogene Websites auch auf Ihre Website linken. Nur kann das längere Zeit dauern. Wenn Sie diese Zeit verkürzen wollen, sollten Sie aktiv Linkaufbau betreiben und sich bemühen, eingehende Links zu sammeln.

Linktausch-Partner suchen:
  • Suchen Sie in Google und anderen Suchmaschinen nach Ihren eigenen Suchbegriffen und prüfen Sie anhand der Trefferlisten, welche themenbezogenen Websites als Linktausch-Partner für Sie in Frage kommen.

  • Beachten Sie die Kriterien bei der Wahl von Linkpartnern für Linktausch im nächsten Absatz sowie den Abschnitt Suchmaschinenoptimierung: wertlose und gefährliche "Links".

  • Fragen Sie per email bei den in Frage kommenden Webmastern an, ob Sie mit Ihnen Links tauschen wollen. Als "Einleitung" kann ein kurzer Hinweis auf die beiderseitigen Vorteile im Hinblick auf die Platzierung in den Trefferlisten der Suchmaschinen nicht schaden.
Achten Sie darauf, von möglichst vielen unterschiedlichen Domains und IPs verlinkt zu werden: 10 eingehende Links von verschiedenen Domains sind bei Google mehr wert als 100 Links von ein und derselben Domain.

Linkaufbau 3: Kriterien bei der Wahl von Linkpartnern für Linktausch:

Wenn Sie mit einem anderen Webmaster Linktausch vereinbaren wollen, sollten Sie wählerisch sein und die Website genau prüfen:
  • Themenbezug: befaßt sich die Website mit dem gleichen Thema wie Ihre?

  • ist die Website bei Google und anderen Suchmaschinen erfaßt?

  • ist die Seite, auf der Ihre Website verlinkt werden soll, bei Google erfaßt?

  • verwendet die Website HTML-Textlinks?

  • haben Sie die Möglichkeit, Ihre Suchbegriffe im Link-Text unterzubringen?

  • erfolgt die Verlinkung als Einzellink im Fließtext der linkenden Seite?

  • wenn Sie auf PageRank-Vererbung Wert legen: welchen PR hat die Seite, auf der Ihre Website verlinkt werden soll, und wieviele Links sind dort ausgebracht?
Es gibt viele private, aber auch gewerbliche Anwender von CMS-Systemen, die keine suchmaschinen-tauglichen Links verwenden, etwa Weiterleitungen mit Status-Code 302. In vielen Fällen handelt es sich gar nicht um böse Absicht, sondern um reine Unwissenheit. Leider gibt es aber auch viele "scharze Schafe", die das Internet für eine Einbahnstraße in ihre Richtung halten und sich als Linktausch-Betrüger betätigen. Hierzu weitere Einzelheiten im nächsten Abschnitt ...

Wenn Sie eine Linktausch-Partnerschaft eingegangen sind, sollten Sie die wichtigsten Daten genau dokumentieren, vor allem die Adresse der Seite mit dem Link zu Ihrer Website, und in regelmäßigem Abstand die Links überprüfen.

Linkaufbau 4: weitere Maßnahmen: Links zur eigenen Website setzen:

Seit einigen Jahren gibt es auch in Deutschland Artikel-Verzeichnisse (auch als Artikeldienste bezeichnet), bei denen jeder selbst verfaßte Artikel einreichen kann. In diesen Artikeln kann man einen Link oder auch mehrere Links auf die eigene Website setzen. Schreiben Sie also Artikel, die zum Inhalt Ihrer Website passen, und fügen Sie darin Links zu Ihren Seiten ein. Wenn Sie sich die richtigen Artikelverzeichnisse aussuchen, erhalten Sie Links aus themenbezogener Umgebung.

Im Internet gibt es heute Foren zu allen möglichen und unmöglichen Themen. Suchen Sie sich ein Forum aus, das thematisch zu Ihrer Website paßt und Links zuläßt (in manchen Foren sind Links unerwünscht oder gar verboten), werden dort Mitglied und schreiben dort gelegentlich Beiträge, in denen Sie Ihren Netzauftritt verlinken. Besser noch: Sie nehmen den Link zu Ihrer Website in Ihre Forums-Signatur auf (das sind eine oder mehrere Zeilen, die automatisch unter allen Ihren Beiträgen angezeigt werden).

Eine weitere Möglichkeit, Links zur eigenen Website zu setzen, bestand ein paar Jahre lang darin, sich bei GuteFrage.net anzumelden, dort Fragen aus dem Fachgebiet der eigenen Website zu beantworten und in den Antworten zur weiteren Information auf die eigene Website zu linken. Solche Links werden dort mittlerweile oft mit dem Attribut rel="nofollow" entwertet.

Prüfen Sie bei Artikel-Verzeichnissen und Foren vorher, ob dort suchmaschinen-tauglich verlinkt wird. Andernfalls wären Ihre Mühen vergeblich.

Linkaufbau 5: zu schnellen Linkaufbau vermeiden: Google droht mit "sandbox":

Vermeiden Sie einen zu schnellen Linkaufbau, solange Ihre Website noch neu ist, weil Google zu schnelles Linkwachstum als unnatürlich ansieht und dann besondere Ausnahmeregeln ("Filter") anwendet und Ihre Website für einige Monate in die "sandbox" steckt. Folge: in dieser Zeit keine Platzierung in den Trefferlisten nach Suchanfragen.

Wenn Sie vorsichtig sein wollen, beschränken Sie sich bei neuen Websites in den ersten Monaten auf monatlich fünf bis höchstens zehn neue eingehende Links.

Linkaufbau 6: "schlechte Nachbarschaft" / "bad neighbourhood" vermeiden:

Google warnt davor, sich mit seiner Website in "schlechte Nachbarschaft" zu begeben: In diesen Verdacht können Sie geraten, wenn Sie sich an Linktausch-Netzwerken oder Linktausch-Programmen beteiligen oder wenn Sie einen Backlink zu einer Linkfarm oder Linkliste setzen.

In diesen Fällen könnte Ihre Website vollständig oder zumindest teilweise aus dem Google-Index gelöscht werden.

Ob Pagerank-Anzeigedienste "schlechte Nachbarschaft" sind, hängt vom Einzelfall ab. Beachten Sie aber, daß Links von Pagerank-Diensten, selbst wenn ein paar Promille PR-Punkt auf Ihre Website vererbt werden, wegen fehlenden Themenbezugs hinsichtlich der Platzierung Ihres Netzauftritts in den Trefferlisten von Google & Co wertlos sind. Themenbezug wäre bestenfalls dann gegeben, wenn Sie selbst einen Pagerank-Dienst betreiben.

Linkaufbau 7: keine Links kaufen, um bei Google Vorteile zu erzielen:

Kaufen Sie keine Links, um einen höheren Google-Pagerank oder eine bessere Platzierung in den Google-Trefferlisten zu erreichen. Ihre Website könnte vollständig oder zumindest teilweise aus dem Google-Index gelöscht werden oder im Pagerank runtergestuft werden.

Wie finden Suchmaschinen heraus, daß es sich bei Links um gekaufte Links handelt? Mit dieser Frage hat sich Eric Enge im Juni 2007 befaßt: 15 Methods for Paid Link Detection (englischsprachig). Eine (leicht gekürzte) Übersetzung ins Deutsche deutsch finden Sie hier: 15 Ereignisse, die auf bezahlte Links hindeuten.

Nicht betroffen hiervon sind "Links", die mit dem Attribut rel="nofollow" gekennzeichnet sind, denn die werden von Google bei der Ermittlung von Linkpolularität und Pagerank ohnehin nicht berücksichtigt. Oder anders ausgedrückt: rel="nofollow"-"Links" dürfen gekauft werden, weil sie bei Google wertlos sind.

"Unnatürliche Links"? Von Google den "blauen Brief" erhalten?

Seit Sommer 2012 geht Google verstärkt gegen "unnatürliche Links" vor und schickt vielen Webmastern über die Webmastertools (seit Mai 2015 umbenannt in "Search Console") den "blauen Brief". Hier hilft nur, (a) die eingehenden Links ausfindig zu machen, die Google meinen könnte, (b) die linkgebenden Webmaster zu bitten, diese Links zu entfernen, (c) die eigenen Bemühungen sorgfältig zu dokumentieren und (d) diese Dokumentation bei Google (in Form eines Links) einzureichen. Schwierig ist schon der erste Schritt (a), denn Google teilt nicht mit, welche Links gemeint sind, sondern überläßt den Seitenbetreibern die Wahl.

Hinzu kommt, daß die Liste der in den Google Webmastertools ("Search Console") angezeigten Links nicht immer vollständig und nicht immer aktuell ist. Der Yahoo Site Explorer, der früher recht zuverlässig und halbwegs vollständig eingehende Links angezeigt hatte, hat im November 2011 seinen Dienst eingestellt. Als Ersatz für den eingestellten Yahoo Site Explorer könnten folgende Werkzeuge nützlich sein:
  1. Backlinktest: Cookies müssen zugelassen sein und der Nutzer muß eine Captcha-Zeichenfolge eingeben. Das angezeigte Werbefenster verschwindet nach etwa 30 Sekunden von selbst. Die Liste der angezeigten Links ist recht ausführlich, ob sie auch aktuell ist, kann ich nicht sagen. Die Nutzung war zum Zeitpunkt meines Tests kostenlos.

  2. Opensiteexplorer: Zum Zeitpunkt meines Tests wurden weniger eingehende Links angezeigt als beim erstgenannten Werkzeug. Ob die Liste aktuell ist, weiß ich nicht. Die Nutzung war zum Testzeitpunkt kostenlos und ohne Eingabe einer Captcha-Zeichenfolge möglich.

  3. Ahrefs.com: Über "Referring pages" (oben links) werden eingehende Links angezeigt. Die ersten fünf Links sind sofort sichtbar, weitere (bis zu) 495 Links erst nach Registrierung ("Free Account"). Wer mehr als 500 Links und ausführliche Infos zum Linkprofil sehen will, muß einen kostenpflichtigen Zugang buchen (billigstes Paket zum Testzeitpunkt: 79 Dollar je Monat). Die Ergebnisse scheinen vollständig und aktuell zu sein.
Wem trotz mehrerer Link-Entfernungs-Aktionen (also nach mehrfachem Durchlauf der Schritte (a) bis (d)) von Google immer noch keine Gnade zuteil wird, kann verbleibende verdächtige Links, die trotz intensiver Bemühungen nicht entfernt werden, über das neue Google Disavow tool "für ungültig erklären" (e). Die angegebene Reihenfolge (a) bis (d) muß eingehalten werden: Der Schritt (e) (Disavow tool) kommt also nur für den verbleibenden Rest an Links in Betracht.

Google gelüstet es nach der Zeichenkodierung UTF-8 zumindest dann, wenn in dem Bericht Umlaute oder das scharfe ß vorkommen (zum Beispiel im Wort Maßkrüge). Wenn Sie einen Windows-Editor suchen, mit dem Sie Dateien UTF-8 zeichenkodieren können, nehmen Sie den kostenlosen Editor Notepad++ (viele Sprachdateien enthalten, auch Afrikaans, Baskisch, Deutsch, Farsi, Katalan, Kroatisch, Usbekisch). Meinen Testbericht zu Notepad++ finden Sie hier.

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