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Fotos auf Ihrer Website? Tipps zu Bildverarbeitung und Digital-Kamera!

Workshop: Bildbearbeitung für Internetseiten:

Bilder auf Ihrer Website: was Sie beachten sollten:

Bilder beleben jeden Internetauftritt und sind (maßvoll eingesetzt) ein Blickfang für das, was Sie Ihren Besuchern vermitteln wollen. Ich gebe zu, diese Website ist sehr textlastig und wegen des Mangels an Bildern eher ein schlechtes Beispiel (auf meiner privaten Site Die Wiesent - Bilder Fränkische Schweiz gibt es zum Ausgleich um so mehr Bilder).

Browser können Bilder im JPG-, GIF- und PNG-Format darstellen. Bei der Speicherung in diesen Formaten werden Bilder mit einem nicht oder kaum sichtbaren Qualitätsverlust komprimiert. Wegen der "weichen" Darstellung der Übergänge ist das JPG-Format für Fotos besonders geeignet. Das GIF- und das PNG-Format eignen sich eher für Symbole, Logos und Banner.

Keiner Ihrer Besucher erwartet von Ihren Bildern Kunstdruck-Qualität, die bei maximal 72 DPI am Bildschirm technisch ohnehin nicht möglich ist. Aber fast alle Besucher (auch die 24% Besitzer eines herkömmlichen Modem- oder ISDN-Anschlusses) erwarten, daß eine Seite spätestens nach drei Sekunden vollständig auf ihrem Bildschirm angezeigt wird.

Stellen Sie also keine Bilddateien ins Internet, deren Download ewig dauert. Als Obergrenze für die Bildgröße gelten 50 KB. Und wenn Sie mehrere Bilder auf einer Seite anzeigen wollen, verwenden Sie Miniaturen, deren Speicherplatz insgesamt 50 KB nicht übersteigt.

In diesem Fall erstellen Sie am besten von jedem Bild zwei Dateien: eine Miniatur (etwa 5 KB), die Sie mit einem Link unterlegen, bei dessen Aktivierung eine eigene Seite mit dem Bild im Großformat (höchstens 50 KB) angezeigt wird.

Waagerecht scrollen zu müssen (jedenfalls ab der gebräuchlichsten Auflösung von 1024 * 768 Bildpunkten), wird von den meisten Surfern als Belästigung empfunden. Achten Sie also darauf, daß Ihre Bilder "auf den Bildschirm passen".

Und wie bekommen Sie Ihre Bilder "in den PC"? Entweder scannen Sie die Fotos, die Sie mit einer Analog-Kamera aufgenommen haben, ein (das ist bei vielen Bildern etwas zeitraubend). Oder Sie legen sich eine Digital-Kamera zu und laden von dort Ihre Bilder auf den PC runter.


die Qual der Wahl: welches Bildbearbeitungsprogramm einsetzen?

Die meisten der für die web-gerechte Aufbereitung Ihrer Bilder erforderlichen Aufgaben können Sie mit kostenlosen Programmen erledigen, etwa mit XnView (siehe auch Kurzbeschreibung in Freeware top 20). Das bei uns in Deutschland weitverbreitete IrfanView hat einen etwas geringeren Funktions-Umfang.

Für Retuschen, Montagen und Ebenen-Verwaltung gab es bis vor Kurzem mit dem aus der Linux-Welt stammenden Gimp (deutschsprachig , für Windows 95/98/ME, NT4, 2000, XP, Vista) nur ein kostenloses Programm. Seit einiger Zeit wird mit Paint .Net 3.0 (für Windows XP und Vista) ein zweites kostenloses Bildbearbeitungsprogramm mit Ebenen-Verwaltung und anderen Profi-Funktionen angeboten.

Für noch anspruchsvollere Aufgaben benötigen Sie kostenpflichtige Programme wie Ulead PhotoImpact, Adobe Photoshop, Corel PhotoPaint, Corel Paint Shop Pro oder Micrografx Picture Publisher.

Wenn Sie Geld sparen wollen und nicht unbedingt die neueste Version eines solchen Bildbearbeitungs-Boliden benötigen: Bei Erscheinen einer neuen Version wird die Vorgängerversion oft deutlich billiger. Picture Publisher wird nicht mehr weiterentwickelt; die letzte Version gibt's noch zum Spottpreis!


Bildeigenschaften verändern mit XnView:

Ist Ihr Bild zu hell, zu dunkel, zu wenig farbkräftig, hat es einen Blaustich oder einen Rotschleier ...?

Versuchen Sie einfach mal, mit den Einträgen Ihr Bild zu ändern, die das "Bild"-Menü von XnView anbietet. Besonders möchte ich Ihnen den Eintrag "Anpassen / Helligkeit, Kontrast, Gamma, Farbbalance ..." empfehlen.

Wenn es Ihnen nur um die web-gerechte Aufbereitung Ihrer Bilder geht, müssen Sie das Bildbearbeitungs-"Fachchinesisch" nicht unbedingt verstehen. Ansonsten steht Ihnen das Lesen dicker Fachbücher bevor.


hochformatige JPG-Bilder verlustfrei drehen und speichern mit XnView:

Wenn sie hochformatige JPG-Bilder nahezu ohne Qualitätsverlust vom "liegenden" in den "stehenden" Zustand befördern wollen, verwenden Sie nicht den Eintrag "Drehen" aus dem "Bild"-Menü, sondern aus dem Menü "Werkzeuge" den Eintrag "JPEG verlustfreie Umwandlungen / Drehen 90° links":

Nach dem Drehen wird das Bild vom Programm ohne Ihr weiteres Zutun in bestmöglicher Qualität gespeichert (Überschreiben des "liegenden" Bildes mit dem "stehenden" Bild). Ihre für das JPG-Format eingestellten Schreiboptionen, also etwa "Qualität 40%", werden hierbei nicht angewendet. (Warnung: nicht zusätzlich per Hand speichern!)


Bildeigenschaften verändern mit PhotoImpact:

Wenn Sie nicht gerade Experte in Sachen Bildbearbeitung und mit den Fachbegriffen vertraut sind, hilft auch hier nur eins: Ausprobieren! Bei PhotoImpact sind die Einträge zur Bildänderung in den Menüs "Format" und "Effekt" untergebracht.

In vielen Fällen erreichen Sie schon mit den Funktionen, die unter "Format / Auto-Verarbeitung" zur Verfügung stehen, eine sichtbare Bildverbesserung. Wenn Sie damit nicht zufrieden sind, kommen vor allem folgende Funktionen in Betracht:

Bild schärfen: Bild verwischen: Bild aufhellen (bei Unterbelichtung) oder abdunkeln (bei Überbelichtung): Bild anders färben (Farbstich beseitigen): Bildkontrast (Farbgegensatz) verstärken: Beachten Sie, daß bei vielen Funktionen, so etwa bei "Format / Farbbalance / Voreinstellung" ein Schieberegler verfügbar ist, mit dem Sie die Abstufungen zwischen den vom Programm angebotenen Bildvarianten verringern oder erhöhen können.


Bilder retuschieren mit PhotoImpact:

Wollen Sie auf Ihrem Bild störende Stromleitungen, Fernsehantennen, Plastiktüten oder Ihre Exfrau (Ihren Exmann) entfernen? Das erledigen Sie auf folgende Weise:

  1. Bilddatei mit PhotoImpact öffnen bzw. in PhotoImpact laden

  2. als "Klonwerkzeug" (Werkzeugleiste links) geeignetes Werkzeug wählen, z. B. "Klonen-Pinsel"

  3. weitere Einstellungen wählen:
    • "Form": Form (Quadrat, Kreis, Strich usw.) und Stärke / Größe
    • "Transparenz": 0 (keine) bis 99 (völlig transparent)
    • "Vignette": 0 bis 999: gibt dem Pinsel eine weiche Kante, je höher der Wert ist, desto verschwommener wirken die Kanten.
    • "Voreinstellung" auswählen, z. B. "Pinsel"

  4. durch gleichzeitiges Drücken der Umschalt-Taste und Klicken mit der linken Maustaste den Startpunkt des zu klonenden (zu kopierenden) Bereiches festlegen (wird durch Fadenkreuz gekennzeichnet)

  5. Mauszeiger bei gedrückter linker Maustaste über den Bildbereich ziehen, der wegretuschiert (also mit dem zu klonenden Bereich überdeckt) werden soll

  6. auf "Werkzeug wählen" (Werkzeugleiste links) klicken, um die Arbeit mit dem "Klonwerkzeug" zu beenden

  7. geänderte Bilddatei über "Datei/Speichern unter ..." unter neuem Namen speichern

Je nachdem, wie viele verschiedene "Hintergründe" der zu entfernende Bildbereich hat, müssen Sie die Arbeitsschritte 2 bis 6 gegebenenfalls mehrfach durchführen.

(1) Zug der "Dampfbahn Fränkische Schweiz" bei der Einfahrt in den Bahnhof Muggendorf
Zug der "Dampfbahn" - mit Leitungen Zug der "Dampfbahn" - Leitungen wegretuschiert
  vor Retusche: mit Leitungen   nach Retusche: ohne Leitungen  


Bildmontagen durchführen mit PhotoImpact:

Nach Rückkehr aus Ihrem Urlaub im romantischen Mallorca haben Sie mit Schrecken festgestellt, daß auf dem Foto vom gemütlichen Abendessen Ihre Lieblingsspeise, die Currywurst, fehlt! Was tun? Fotografieren Sie zuhause eine Currywurst und montieren Sie die Wurst in die Aufnahme vom Abendessen in Mallorca:

Bildausschnitt aus Quelldatei kopieren und in die Zwischenablage übernehmen:

  1. Bilddatei (Quelldatei) mit PhotoImpact öffnen bzw. in PhotoImpact laden

  2. als Auswahlwerkzeug (Werkzeugleiste links) "Lasso" wählen

  3. weitere Einstellungen wählen ("Einschnappen", "Sensibilität", "Vignette")

  4. mit der linken Maustaste um gewünschten Bildausschnitt Linie ziehen, zwischendurch mehrfach klicken, zum Schluß auf den Ausgangspunkt klicken (dann erscheint um den Bildausschnitt eine gestrichelte Linie)

  5. Bildausschnitt über "Bearbeiten/Kopieren" in die Zwischenablage übernehmen (zur Prüfung Inhalt der Zwischenablage anzeigen lassen)

  6. wenn Bildausschnitt mehrfach benötigt wird, ggfls. in gesonderter Datei speichern

Bildausschnitt aus der Zwischenablage in die Zieldatei einfügen:

  1. Bilddatei (Zieldatei) mit PhotoImpact öffnen bzw. in PhotoImpact laden

  2. Bildausschnitt aus der Zwischenablage über "Bearbeiten / Einfügen / als Objekt" einfügen

  3. durch Rechtsklick auf den eingefügten Bildausschnitt das Kontextmenü aufrufen und dann "Eigenschaften" auswählen

  4. im Folgefenster "Objekteigenschaften" "Position & Größe" festlegen

  5. ggf. über das Kontextmenü weitere Einstellungen vornehmen (achten Sie auf den richtigen Schattenwurf, damit Ihnen kein kritischer Zeitgenosse "Bildfälschung" unterstellen kann)

  6. über "Objekt/Einbinden" den Bildausschnitt in die Zieldatei einbinden

  7. geänderte Zieldatei über "Datei/Speichern unter ..." unter neuem Namen speichern

Ich war noch nie in Mallorca. Deswegen habe ich ersatzweise einen mir persönlich bekannten Hund in die Fränkische Schweiz "mitgenommen":

(2) Zug der "Dampfbahn Fränkische Schweiz" bei der Einfahrt in den Bahnhof Muggendorf
Zug der "Dampfbahn" - ohne Hund Zug der "Dampfbahn" - mit einmontiertem Hund
  vorher   mit "einmontiertem" Hund  


Bilder zuschneiden (überflüssige Bildränder abschneiden) mit XnView:

Haben Sie im Eifer der Fotografierens einen zu großen Bildausschnitt gewählt? Wollen Sie überflüssige Strommasten, Türrahmen, "halbe Menschen" am Bildrand abschneiden? Das erledigen Sie in wenigen Sekunden:

  1. Bilddatei mit XnView öffnen bzw. in XnView laden

  2. mit der Maus um den gewünschten Bildausschnitt ein Rechteck ziehen

    achten Sie bei Bildserien darauf, daß die Bilder das gleiche Verhältnis Breite zu Höhe (im Querformat üblicherweise 4 zu 3) behalten

  3. den gewählten Bildausschnitt durch Anklicken der Schaltfläche "Schere" ausschneiden

  4. geänderte Bilddatei über "Datei/Speichern unter ..." unter neuem Namen speichern

Wenn Sie das zugeschnittene Bild wieder auf die ursprüngliche Größe bringen wollen (dadurch verschlechtert sich die Bildqualität), beachten Sie den nächsten Tip.


Bildauflösung verändern (Bilder verkleinern / vergrößern) mit XnView:

Wollen Sie Ihr Bild verkleinern oder vergrößern? Das erledigen Sie mit folgenden Schritten:

  1. Bilddatei mit XnView öffnen bzw. in XnView laden

  2. "Bild/Größe ändern ..." aufrufen

  3. im Fenster "Größe ändern" "Verhältnis beibehalten" einschalten und unter "Bildschirmgröße" die gewünschte Breite in Pixel eintragen, die Höhe wird dann automatisch angepaßt (Sie können natürlich auch umgekehrt vorgehen)

    achten Sie bei Bildserien darauf, daß die Bilder das gleiche Verhältnis Breite zu Höhe (im Querformat üblicherweise 4 zu 3) behalten

  4. geänderte Bilddatei über "Datei/Speichern unter ..." unter neuem Namen speichern

(3) Zug der "Dampfbahn Fränkische Schweiz" bei der Einfahrt in den Bahnhof Muggendorf
Zug der "Dampfbahn" - vorher Zug der "Dampfbahn" - nach Zuschneiden und Vergrößern
  vorher   nach Zuschneiden und Vergrößern  

Bei Bildvergrößerung verschlechtert sich zwangsweise die Bildqualität (auf dem rechten Bild deutlich sichtbar). Wenn Sie das vermeiden wollen, machen Sie Ihre Aufnahmen mit einer größeren als der letztlich benötigten Auflösung. Dann können Sie Bilder zuschneiden, ohne sie anschließend vergrößern zu müssen.


Bilder zusätzlich komprimieren (DPI-Wert / "Qualität" ändern) mit XnView:

Jetzt ist Ihr Bild eigentlich fertig. Prüfen Sie aber noch den Speicherplatz, den es belegt: Ist Ihre Bilddatei größer als 50 KB (bei einer Miniatur: größer als 5 KB)? Sie haben noch drei "Schrauben", an denen Sie "drehen" können, um den Speicherplatz zu verringern und damit die Ladezeit zu verkürzen: DPI-Wert und "Qualität" herabsetzen und die EXIF-Daten entfernen.

Für Bilder im Großformat reichen 72 DPI (Bildpunkte je Zoll), denn für die Darstellung am Bildschirm ist ein höherer DPI-Wert sinnlos. Für Bilder im Kleinformat (Miniaturen) reichen 60 DPI. Auch mit einer geringeren Bild-"Qualität" können Sie Speicherplatz sparen: Für Bilder im Großformat reichen oft schon 50% aus, bei Miniaturen 30%. So gehen Sie vor:

  1. Bilddatei mit XnView öffnen bzw. in XnView laden

  2. "Bild/DPI einstellen ..." aufrufen

  3. im Fenster "DPI einstellen" gewünschten DPI-Wert für X und Y eintragen

  4. über "Datei/Speichern unter ..." den Dialog "Bild speichern" aufrufen

  5. im Fenster "Bild speichern" Verzeichnis auswählen, Dateinamen eintragen, als Dateityp "JPG" auswählen und auf die Schaltfläche "Optionen" klicken

  6. unter "Optionen" "Progressiv" einschalten, "Huffmann-Tabelle" ausschalten, die gewünschte "Qualität" festlegen und den Haken im Kontroll-Kästchen vor "EXIF-Daten beibehalten" entfernen

  7. geänderte Bilddatei unter neuem Namen speichern

(4) Zug der "Dampfbahn Fränkische Schweiz" bei der Einfahrt in den Bahnhof Muggendorf
Zug der "Dampfbahn" - DPI 68, Qualität 72%, 8070 Bytes Zug der "Dampfbahn" - DPI 60, Qualität 50%, 6813 Bytes
  DPI 68, Qualität 72%, 8070 Bytes   DPI 60, Qualität 50%, 6813 Bytes  

Das war zu viel: Die Absenkung des DPI-Wertes auf 60 und der "Qualität" auf 50% (rechts) verschlechtert das Bild erheblich. In diesem Fall waren die geringeren Werte auch gar nicht nötig, denn die linke Bilddatei ist mit 8070 Bytes ohnehin schon recht klein.

Testen Sie sich durch verschiedene Einstellungen an einen sinnvollen Kompromiß zwischen Bildqualität und Speicherplatz heran.


Bildbearbeitung für mehrere Bilder im Stapelbetrieb durchführen mit XnView:

Ist es Ihnen zu mühsam, die 683 Bilder vom Urlaub auf den Malediven einzeln auf dem beschriebenen Weg aufzubereiten? Das ist auch gar nicht nötig, denn XnView liegt das Kommandozeilen-Programm NCONVERT bei, mit dem Sie alle 683 Bilder auf einen Schlag abarbeiten können.

Die Arbeitsschritte von NCONVERT lassen sich bequem über die grafische Benutzeroberfläche von XnView festlegen. Das Vorgehen wird hier anhand folgender Aufgabenstellung beschrieben:

Rufen Sie aus dem Menü "Werkzeuge" den Eintrag "Stapelverarbeitung" (in älteren Versionen "Mehrfaches konvertieren ...") auf und legen Sie im Fenster "Stapelverarbeitung" (früher "Mehrfaches konvertieren") die Aufgaben für NCONVERT fest ... :

A) im Bereich "Eingabe" bzw. (in neueren Versionen) "Allgemein / Eingabe" ...

  1. entweder

    "Verzeichnis hinzufügen ...", dessen Bilder verarbeitet werden sollen (einzelne Bilder können danach über "Entfernen" von der Verarbeitung ausgenommen werden)

  2. oder

    über "Hinzufügen" gezielt mehrere Bilder auswählen, die verarbeitet werden sollen

B) im Bereich "Ausgabe" bzw. (in neueren Versionen) "Allgemein / Ausgabe" ...

  1. "Verzeichnis" festlegen, in dem die verarbeiteten Bilder gespeichert werden sollen

  2. als Bildformat JPG auswählen

  3. über die Schaltfläche "Optionen" das gleichnamige Fenster öffnen

  4. im Fenster "Optionen" ...
    • unter "Schreiben" das Format JPG (JPEG) auswählen ...
    • ... und die gleichen Einstellungen vornehmen wie in der Einzelbild-Verarbeitung beschrieben

  5. bei "Vorhandener Datei" bzw. "Bestehender Datei" gewünschten Eintrag auswählen (Achtung: Bei "Umbenennen" werden in einem 2. Verarbeitungslauf die im 1. Lauf erzeugten Bilder überschrieben, also bei Bedarf vorher sichern!)

  6. über die Kontrollkästchen festlegen,
    • ob Originaldatei gelöscht werden soll
    • ob Lesefehler unterdrückt werden sollen
    • ob Dateidatum und -uhrzeit übernommen werden sollen

C) über die Schaltfläche "Fortgeschrittene Befehle" bzw. (in neueren Versionen) über die Registerkarte "Umwandlungen" das gleichnamige Fenster öffnen und dort ...

  1. ... über "Hinzufügen" die Einträge auswählen, zu denen Bildänderungen durchgeführt werden sollen (hier: "Größe ändern" und "DPI einstellen")

  2. unter "Parameter" für jeden ausgewählten Eintrag die Einstellungen vornehmen wie in der Einzelbild-Verarbeitung beschrieben

D) auf die Schaltfläche "Starten" klicken

Falls Sie Bilder sowohl im Quer- als auch im Hochformat haben, müssen Sie diese Arbeitsschritte natürlich für quer- und hochformatige Bilder getrennt durchführen.

Bei Bedarf können Sie über die Schaltfläche "Skript speichern" die vorgenommenen Einstellungen zur späteren Wiederverwendung speichern.


Bilder zuschneiden, Bildauflösung verändern (Bilder verkleinern / vergrößern), DPI-Wert festlegen und Bildqualität einstellen mit PhotoImpact:

Sie wollen auch die einfachen Bildbearbeitungs-Aufgaben lieber mit PhotoImpact erledigen? Hier habe ich für Sie die wesentlichen Arbeitsschritte zusammengestellt:

Bilder zuschneiden (überflüssige Bildränder abschneiden) mit PhotoImpact:

  1. Bilddatei (Quelldatei) mit PhotoImpact öffnen bzw. in PhotoImpact laden

  2. "Form" wählen

  3. "Modus": "neue Auswahl erstellen"

  4. mit der Maus um gewünschten Bildausschnitt Rechteck ziehen, bei Bildserien darauf achten, daß die Bilder die gleiche Größe haben

  5. Bildausschnitt durch Anklicken der Schaltfläche "Zuschneiden" ausschneiden

Bildauflösung verändern (Bilder verkleinern / vergrößern) mit PhotoImpact:

  1. "Format/Abmessungen ..." aufrufen

  2. Abmessungen eintragen ...

  3. Ansicht prüfen über "Ansicht/Zoom ..."

Bilder zusätzlich komprimieren (DPI-Wert festlegen) mit PhotoImpact:

  1. "Format/Auflösung ..." aufrufen

  2. DPI-Werte (Auflösung) eintragen ...

Bilder zusätzlich komprimieren (Bildqualität einstellen) mit PhotoImpact:

  1. "Datei/Speichern unter ..." aufrufen

  2. im Fenster "Bild speichern" unter "Speichern in" Verzeichnis auswählen, "Dateiname" eintragen, als "Dateityp" JPG auswählen

  3. im Fenster "Bild speichern" unter "Optionen/JPEG-Optionen" ...

    ... entweder hinter "Qualität" den gewünschten Prozentwert eintragen

    ... oder auf "Nach Größe komprimieren" klicken und im Folgefenster ...

    unter "Gewünschte Dateigröße" die Dateigröße in Bytes eintragen (also z. B. 4096 Bytes: entspricht 4 KB)

    und anschließend auf "Start" klicken

  4. auf "Speichern" klicken und damit geänderte Bilddatei unter neuem Namen speichern


Bilder ohne EXIF-Daten (Datenschutz?, Speicherplatz?) ins Internet stellen:

Sind EXIF-Daten gefährlich? Bedrohen sie die Welt? Bei den EXIF-Daten handelt es sich keinesfalls um einen von Saddam Hussein programmierten Trojaner (falls George Bush das behaupten sollte, wäre auch dies glatt gelogen).

Wenn Sie mit Ihrer Digitalkamera Bilder machen, werden in der Bilddatei kamera- und bildbezogene Daten wie etwa Kamera-Hersteller und -typ, Aufnahmedatum und -zeit usw. gespeichert. Diese Informationen werden EXIF-Daten genannt.

Mit XnView können Sie die EXIF-Daten über "Bearbeiten / Eigenschaften / EXIF" einsehen. Fehlt die Karteikarte "EXIF", dann hat das Bild keine EXIF-Daten.

Vielleicht wollen Sie ja gar nicht, daß Hinz und Kunz anhand der Bilder auf Ihrer Website in Erfahrung bringen, was für eine Kamera Sie haben und zu welchem Zeitpunkt Sie eine bestimmte Aufnahme gemacht haben.

Aber selbst wenn Ihnen diese Datenschutzgesichtspunkte gleichgültig sind, es gibt einen weiteren Grund, Bilder ohne die EXIF-Daten ins Netz zu stellen, denn sie nehmen in Ihrer Bilddatei etwa 6 KB Speicherplatz in Anspruch. Insbesondere bei Miniaturen sind die EXIF-Daten keinesfalls erforderlich und sollten vor dem Hochladen der Bilder entfernt werden. Wenn Sie auf einer Seite 20 Miniaturen anbieten, sparen Sie ohne EXIF-Daten immerhin 120 KB ein (bei Surfern mit Analog-Modem machen sich 120 KB durchaus an der Ladezeit bemerkbar).

Und so entfernen Sie die EXIF-Daten mit XnView: Laden Sie Ihr Bild, rufen Sie im "Speichern unter ..."-Dialog die "Optionen" auf und entfernen Sie den Haken im Kontroll-Kästchen vor "EXIF-Daten beibehalten" ...


bei Bildern die Image-Toolbar (IE ab Version 6) ausschalten:

Stört es Sie, daß Version 6 des Internet Explorer für größere Bilder auf Ihren Webseiten bei Mausberührung eine Werkzeugleiste (mit den Symbolen für Speichern, Drucken, Senden, eigene Dateien) anzeigt?

So können Sie das Einblenden der Image-Toolbar abstellen ...


Reihenfolge für eine größere Anzahl von Bildern neu festlegen:

Von Ihrem Urlaub auf den Malediven nach Hause zurückgekehrt, stellen Sie mit großem Schrecken fest, daß Sie Ihre 683 Bilder nicht in der Reihenfolge aufgenommen haben, in der Sie sie ins Internet stellen wollen.

Bevor Sie auf die Idee kommen, alle Ihre Bilder auszudrucken, auf dem Teppich auszubreiten, dort neu zu sortieren und anschließend am PC entsprechend der neuen Reihenfolge umzubenennen, lesen Sie sich doch erst mal durch, wie sich das Problem mit XnView lösen läßt:

1. Schritt: in der Bildnummerierung "Abstände" schaffen:

  1. Lassen Sie sich Ihre Bilder über "Datei / Browser" im XnView-Browser anzeigen und markieren Sie alle Bilder.

  2. Öffnen Sie über "Werkzeuge / Mehrfaches umbenennen ..." das Fenster "Mehrfaches Umbenennen".

  3. Setzen Sie den Haken im Kästchen vor "Dateiname Benutzerdefiniert" und tragen Sie in der Eingabezeile den gewünschten Dateinamen ein, z. B. "Malediv#". Das Zeichen # steht für die Nummer im Dateinamen, die mit "Anfang-Nr" und "Schrittweite" festgelegt wird.

    Eine gewisse Schwierigkeit besteht darin, daß XnView leider noch keine führenden Nullen vergeben kann, und daß die Sortierung bei Ziffern im Dateinamen je nach Windows-Version unterschiedlich ist. Deswegen tragen Sie als "Anfang-Nr" zweckmäßigerweise 1000 und als "Schrittweite" 10 ein. Bei diesen Werten können Sie maximal 900 Bilder umbenennen, ohne den 4-stelligen Nummernbereich zu verlassen, und die anschließende Sortierung ist in allen Windows-Versionen die gleiche.

  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Umbenennen".

2. Schritt: Reihenfolge neu festlegen durch Umbenennen einzelner Bilder:

Sie ändern die Bildreihenfolge für ein Bild, indem Sie es im XnView-Browser umbenennen, um seine Nummer zu ändern. Öffnen Sie hierzu mit Rechtsklick auf das Bild sein Kontextmenü und gehen Sie auf "Umbenennen". Vergeben Sie wieder eine vierstellige Nummer und verwenden Sie hierfür die im 1. Schritt geschaffenen Lücken. Durch das Umbenennen wird das Bild an seine neue Stelle verschoben.

3. Schritt: Die Bilder wieder lückenlos aufsteigend nummerieren:

Wenn Sie Ihre Bilder in die richtige Reihenfolge gebracht haben, können Sie sie wieder lückenlos aufsteigend nummerieren.

Gehen Sie vor wie im 1. Schritt dargestellt, tragen Sie aber als "Anfang-Nr" 1001 und als "Schrittweite" 1 ein.

Wenn Sie sich im 1. und im 3. Schritt nicht damit rumärgern wollen, daß XnView noch keine führenden Nullen vergeben kann, können Sie stattdessen für diese Schritte auch ein spezielles Programm zum Umbenennen von Dateien verwenden, etwa Joe (siehe auch Kurzbeschreibung in Windows: Tipps & Tricks).


Dateien umbenennen: Aufnahmedatum und -zeit in den Dateinamen aufnehmen:

Mit XnView ab Version 1.70 lassen sich Aufnahmedatum und -zeit aus den EXIF-Daten, soweit im Bild gespeichert, auslesen und im Dateinamen speichern (z.B. "2005-04-10_10-19-59.jpg"). Dies ist auch für mehrere oder gar alle Bilder eines Verzeichnisses möglich. Hierzu werden im XnView-Browser die betreffenden Bilddateien markiert. Über "Werkzeuge / Mehrfaches umbenennen ..." wird dann das gleichnamige Dialogfenster aufgerufen. Hier muß dann "Benutzerdefiniert" aktiviert und über "Einfügen >> / EXIF-Bild / aufgenommen am" ausgewählt werden (je nach eingesetzter Programm-Version können die Beschriftungen auch anders getextet sein).

Die auf diese Weise erzeugten Dateinamen können (ebenfalls mit XnView oder aber mit Joe) noch um den Aufnahmeort oder eine andere sinnvolle Angabe ergänzt werden, so daß dann die Bilddatei "2005-04-10_10-19-59.jpg" als "sprechenden" Dateinamen etwa "borkum-2005-04-10_10-19-59.jpg" oder "hochzeit-armin-2005-04-10_10-19-59.jpg" erhält.


Kaufkriterien Digital-Kamera (Prüfliste):

Wenn Sie sich eine Digital-Kamera kaufen wollen, sollten Sie zuerst festlegen, wozu Sie die Kamera benötigen (Fotos für Ihre Website, Diashow am Fernseher, Ausdrucke in Kunstdruck-Qualität?).

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Stand: 01.05.2013 nach oben ©2004-2016 Gösta Thomas