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Suchmaschinen-Optimierung Schritt für Schritt: Praxis-Tipps (nicht nur) für Einsteiger

Suchmaschinenoptimierung - Suchbegriffe / keywords in den Meta-tags:

Mit den Meta-tags im Seitenkopf <head>....</head> können Sie Angaben für Webserver, Browser und Suchmaschinen festlegen. Für die Besucher Ihrer Website sind diese Einträge nicht sichtbar.

Meta-tag description:

Der Meta-tag description hat keinen Einfluß auf die Platzierung Ihrer Website in den Trefferlisten der Suchmaschinen. Sie sollten ihn aber alleine schon deswegen mit einer zutreffenden Beschreibung Ihres Angebots versorgen, weil manche Suchmaschinen abhängig von der Suchanfrage den enthaltenen Text in den Trefferlisten als Text-Schnippsel anzeigen. Auch hier gilt: "In der Kürze liegt die Würze", und höchstens 200 Zeichen reichen aus. Google berücksichtigt aus dem Meta-tag description maximal 170 Zeichen. Meine Empfehlung: 140 bis höchstens 160 Zeichen.
<meta name="description" content="Auf dieser Seite dreht sich alles um Suchbegriff.">

im Meta-tag description "doppelten Inhalt" vermeiden:

Was schon bei Texten und Titeln verschiedener Unterseiten im Hinblick auf "doppelten Inhalt" (duplicate content, DC) geschildert wurde, gilt auch für die Meta-tags description mehrerer Unterseiten: Setzen Sie hier jeweils unterschiedliche Inhalte ein, um die Chancen zu erhöhen, daß alle Ihre Unterseiten von Google erfaßt werden.

Meta-tag keywords:

Der Meta-tag keywords hat seine frühere große Bedeutung eingebüßt, Google wertet ihn überhaupt nicht mehr aus (Ausnahme: wenn damit gespamt wird, kann sich das negativ auswirken). Im Hinblick auf andere Suchmaschinen ist es aber sinnvoll, jedenfalls nicht schädlich, den Meta-tag keywords weiterhin mit Suchbegriffen zu versorgen. Die Schlüsselwörter werden am besten absteigend nach Wichtigkeit angeordnet (das wichtigste also zuerst), nicht alfabetisch. Auch hier reichen 200 Zeichen aus. Getrennt werden die Suchbegriffe durch Kommata, zusätzlich können Sie jeweils ein Leerzeichen einfügen. Es bringt nichts ein, hier Wörter einzutragen, die im Text der Seite gar nicht vorkommen.
<meta name="keywords" content="Suchbegriff-1, Suchbegriff-2, Suchbegriff-3, ...">

Achten Sie darauf, in Zuweisungen an den content-Parameter Umlaute und das scharfe s (ß) durch die hierfür festgelegten Zeichenfolgen zu ersetzen.

Meta-tag robots:

Mit dem Meta-tag robots teilen Sie den Suchmaschinen-robots mit, ob sie die Seite in die Suchdatenbank (index) aufnehmen und ob sie den Links auf der Seite folgen (follow) und die verlinkten Seiten besuchen sollen. Ob die robots sich immer dran halten, ist aber nicht sicher.
<meta name="robots" content="index, follow">

Außerdem können Sie (ggf. zusätzlich) in der Datei robots.txt festlegen, welche Verzeichnisse oder Dateien Sie für robots sperren wollen. Die Angabe noindex im Meta-tag robots reicht nach derzeitigem Stand bei Google aus, um die Erfassung (etwa einer Impressums-Seite) zu verhindern.

Um die Suchmaschinen aufzufordern, in den Suchergebnissen für Ihre Website keinen "Im Cache"-Link auszugeben, tragen Sie im Meta-tag robots (zusätzlich zu Ihren anderen Einträgen) noarchive ein. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Mit der Angabe noarchive können Sie keine erfaßte Seite aus dem Google-Index entfernen.

Laut Google kann mit der Zeile <meta name="googlebot" content="nosnippet"> die Anzeige von Text-Schnippseln in der Trefferliste unterhalb des Titels verhindert werden. Eine solche Möglichkeit braucht zwar eher niemand, aber immerhin sollen sich hiermit zugleich gespeicherte Seiten aus dem Google-Cache löschen lassen.

Mit der Angabe noimageindex können Sie Google bitten, auf der Seite eingebettete Bilder nicht in den Bilderindex aufzunehmen. Das funktioniert aber nur insoweit, als von (von!) der Seite keine Bilder in den Bilderindex gelangen. Wenn fremde Seiten auf diese Bilder verweisen, könnten die Bilder trotzdem in den Bildindex aufgenommen werden.

Welcher Text wird von Suchmaschinen in den Trefferlisten ausgegeben?

Die Anzeige ist je nach Suchmaschine, aber auch abhängig von der gestellten Suchanfrage, unterschiedlich. Als Fundstellen für die Anzeige kommen in Betracht:
  • Inhalt des Titels (title-tag) als anklickbarer Link
  • Seitentext, von vorne beginnend (bei frameset-Seiten Text im noframes-Bereich)
  • oder Seitentext in Ausschnitten (mit Suchbegriffen)
  • oder alt-Text von Bildern (nur Google, nicht Yahoo, nicht Bing)
  • oder Inhalt des Meta-tag description
  • oder Text, der bei DMOZ gespeichert ist

Die gefundenen Suchbegriffe werden meistens fett dargestellt.

Eintrag bei DMOZ und Parameter noodp:

Wenn Ihre Website bei DMOZ.org verzeichnet ist, kann es vorkommen, daß Google in den Trefferlisten die dort gespeicherte Seitenbeschreibung anzeigt. Wenn Sie das verhindern wollen, können Sie das dem Google-bot mit dem Parameter noodp mitteilen:
<meta name="robots" content="index, follow, noodp">

Angaben zu Zeichensatz / Zeichenkodierung:

Mit dem Meta-tag content-type legen Sie fest, welchen Zeichensatz Sie innerhalb der HTML-Datei verwenden. ISO-8859-1 ist ein Zeichensatz für Deutsch und westeuropäische Sprachen (sinnvoll bei Buchstaben mit französischen oder norwegischen diakritischen Zeichen). ISO-8859-2 ist ein Zeichensatz für Deutsch und andere mitteleuropäische Sprachen (zu empfehlen bei Buchstaben mit kroatischen oder slowakischen diakritischen Zeichen).
<meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=ISO-8859-1">
<meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=ISO-8859-2">

Sprachschriftlich am flexibelsten sind Sie mit der Zeichenkodierung UTF-8.

Am besten ist es, Sie teilen die Zeichenkodierung dem anfordernden Browser schon über die Server-Antwort mit (bei UTF-8 zwingend erforderlich).

Angaben zur verwendeten Sprache:

Die meisten Suchmaschinen können die Sprache einer Website erkennen. Ob Spracherkennung und Sprachzuordnung auch möglich sind, wenn Sie, dem Zeitgeist folgend, in Ihrem Netzauftritt Denglisch oder Kanak-Sprak verwenden, ist zweifelhaft. Suchmaschinen sind Nationalisten :-) Google verläßt sich ganz auf seine eigene Spracherkennung und beachtet die Meta-tags language und content-language sowie das lang - Attribut nicht.

Wenn Sie trotzdem (für andere Suchmaschinen?) die Sprache auszeichnen wollen, verwenden Sie nicht die Meta-tags language oder content-language:
<meta name="language" content="de">
<meta http-equiv="content-language" content="de">
,
sondern das standardisierte Attribut lang im html-Tag: <html lang="de">.

Mit dem Meta-tag <meta name="google" value="notranslate"> können Sie Google anweisen, die betreffende Seite in den Trefferlisten nicht in andere Sprachen zu übersetzen. Die gleiche Wirkung erzielen Sie auch für einzelne Textabschnitte, die mit der Klasse notranslate ausgezeichnet sind:
<span class="notranslate">Bitte nicht in fremde Sprachen übersetzen!</span>

Meta-tag revisit-after und sonstige Meta-tags:

Im Internet wimmelt es von weiteren, teils exotischen Meta-tags, die angeblich helfen sollen, Webseiten in der Trefferlisten der Suchmaschinen auf die vorderen Plätze zu bringen. Ihre Verwendung ist Glaubensfrage.

Viele schwören etwa auf die Wirksamkeit des Meta-tag revisit-after, mit dem sie den robots vorschreiben wollen, wann sie die Seite wieder besuchen müssen: <meta name="revisit-after" content="1 days">. Ob sich überhaupt irgendein robot dadurch verpflichtet fühlt, ist fraglich. Googlebot jedenfalls hält sich nicht an die Vorgabe (getestet seit dem Jahr 2001), sondern besucht besonders oft diejenigen Seiten, die sehr oft aktualisiert werden. Wann Googlebot das letzte Mal bei Ihnen vorbeigeschaut hat, sehen Sie in Ihren Server-Statistiken oder (am einfachsten) über den "Im Cache"-Link in der Google-Trefferliste.

Oft hinterlassen auch Web-Editoren eine Duftmarke in Form eines frei erfundenen Meta-tag (am besten gleich löschen): <meta name="generator" content="MS FrontPage 2000">

Meta-Angaben nach Dublin Core haben sich nicht durchgesetzt und werden von den führenden Suchmaschinen auch nicht beachtet.

Hinweise zur Angabe link rel="canonical" ... finden Sie im Abschnitt Doppelte Inhalte vermeiden.

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Stand: 15.08.2015 nach oben ©2007-2018 Gösta Thomas