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Es ist schon absonderlich, was manchen Zeitgenossen alles einfällt, um (als Voraussetzung zur Anzeigen-Werbung mit dem Google Adsense Programm) "content" für ihre Website zu generieren:
"WebsiteWiki": zwangsweise content-Generierung, kaum eigene Inhalte:Das Internet-Projekt, das als Wiki-"Community" daherkommt, liest seit Februar 2007 Daten aus dem Quellcode von Websites aus und zeigt diese Daten auf seinen Seiten an. "Die Liste der verlinkten und mit Screenshots versehenen Websites wird automatisch erstellt und erweitert ..." (siehe dort "Impressum und Nutzungsbedingungen"). Von wegen "Community". Nach heutigem Stand (01.03.2009) wurden dort inzwischen mehr als 555.000 Websites zwangsweise eingetragen. Die betroffenen Webmaster werden über die Eintragung nicht einmal informiert.Deswegen ist "WebsiteWiki" auch nicht mit herkömmlichen Webkatalogen zu vergleichen, bei denen nur dann eine Eintragung erfolgt, wenn sich der Betreiber einer Website ausdrücklich angemeldet hat. Da "WebsiteWiki" die Daten in der Regel nur einmal ausliest, ist das, was "WebsiteWiki" anzeigt, wenig aktuell. Die Impressumsangaben sind zum Teil in der Bilddatei legal.netznutz.net/legal.png hinterlegt, eine Telefonnummer wird nicht angegeben. Sieht so das Impressum einer "Community" aus? lol "WebsiteWiki" setzt nofollow-Links:Die "Links" auf den generierten Seiten zu den Original-Websites sind (weil mit rel="nofollow" versehen) bei Google wertlos: Der Web-Schmarotzer ist zu geizig, echte Links zu setzen.Außerdem mußten Webmaster gelegentlich schon erleben, daß bei der Google-Suche nach "ihren" Suchbegriffen die "WebsiteWiki"-Seite mit den kopierten Daten in den Suchergebnissen vor ihrer eigenen Website platziert war. Deswegen ist es zumindest riskant, ein neues eigenes Projekt dort freiwillig einzutragen. Google Adsense Werbung auf "WebsiteWiki":Erstaunlich ist, daß die Schmarotzer-Website, die fast ohne eigene Inhalte auskommt, den Google Adsense Richtlinien entspricht: Google Adsense zeigt dort (allerdings zum Teil wenig inhalts-bezogene) Werbung an, zum Beispiel: "Endlich kein Mundgeruch".Die von Google Adsense den Publishern vorgeschriebene Datenschutzerklärung (Hinweise auf "cookies") war bei "WebsiteWiki" nirgends zu finden. Es ist anzunehmen, daß sich Google Adsense mit der Schaltung der Anzeigen in "WebsiteWiki" bei den betroffenen 555.000 deutschen Webmastern eher unbeliebt macht. Zwangseintrag auf "WebsiteWiki" löschen?Der Betreiber von "WebsiteWiki" gibt in seinen "Nutzungsbedingungen" an (Link siehe oben): "Zur sofortigen Entfernung der Website aus WebsiteWiki muss nach dem Anlegen von robots.txt die Überprüfen-Funktion der Website-Infos (direkt unter dem Screenshot/Link) aufgerufen werden."Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen durchzuführen:
Endlich ohne WebsiteWiki?Geht nicht, nicht "sofort" und auch nicht später: Mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren läßt sich der Zwangseintrag auf "WebsiteWiki" nicht löschen. Nach 7 Tagen war eine (nach den Vorgaben) zur Löschung angemeldete Website immer noch bei "WebsiteWiki" zwangseingetragen. (Anmerkung: Die Einrichtung eines internen Sperrvermerks ist keine "sofortige Entfernung".)Die zugesicherte "sofortige Entfernung" ist eine Mogelpackung. Der ursprüngliche Inhalt dieser Seite vor den folgenden Nachträgen und Aktualisierungen stammt vom 01.03.2009. Nachtrag am 24.10.2009:Nach über zwei Monaten wurde die Website doch noch von "WebsiteWiki" entfernt. Als Ergebnis dieser Entfernung ist stattdessen folgendes zu lesen: "Ungeeignet (Weitergeleitet von Edv-beratung-thomas.de) Seiten, die auf diese Seite verweisen, wurden von ihren Inhabern mittels robots.txt-Eintrag als ungeeignet für die Diskussion im WebsiteWiki gekennzeichnet." Sehen Sie selbst: www.websitewiki.de/Edv-beratung-thomas.de. Aus dem "WebsiteWiki" des Herrn Jochen Kornitzky gibt es kein Entkommen. Das "WebsiteWiki" ist eine echte Landplage, vergleichbar der Pest im Mittelalter!
Wie im Januar 2010 im Netz berichtet wurde, wurde das Projekt "WebsiteWiki" an den Konzern "Wikia Inc." (San Francisco, Kalifornien) verkauft. Es bleibt abzuwarten, ob die oben geschilderten Sachverhalte von dem neuen Betreiber geändert werden. Jedenfalls wird mit den zwangsweise erhobenen Daten anderer über die eingeblendeten Anzeigen weiterhin kräftig Geld verdient (inzwischen ist die Zahl der Seiten auf über 1.240.000 angewachsen). |

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